Reiseberichte Rundreisen

Rundreise und Galapagos im Hotel und Kreuzfahrt auf der Jacht Golondrina, Oktober 2008

Rundreise und Galapagos im Hotel, September 2008

Rundreise und Galapagos-Kreuzfahrt, Jacht Estrella del Mar, Januar 2008

Galapagos im Hotel und Kreuzfahrt auf der Jacht Golondrina, November / Dezember 2007

Rundreise und Galapagos-Kreuzfahrt, Jacht Angelique, November 2007

Rundreise Anden, Nebelwald, Regenwald und Galapagos, November 2007

Rundreise Galapagos, Regenwald und Anden, November 2007

Rafting Toachi Blanco - The Long Run, Rundreise Peru, Ecuador und Galapagos, Oktober 2007

Hochzeitsreise Allee der Vulkane, Regenwald und Küste, August 2007

Condor Trekking, Bergsteigen am Illiniza Norte und Cotopaxi, Galapagos-Kreuzfahrt, August 2007

Sprachaufenthalt in Quito, Rundreise Anden, Nebelwald und Küste, Juli - August 2007

Rundreise Allee der Vulkane und Galapagos-Kreuzfahrt, Februar - März 2007

Besuch einer einheimischen Familie und Galapagos-Kreuzfahrt, October 2006

Reiseberichte Projektaufenthalte

Projektbesuch Rio Muchacho und Ricancie, März - April 2008

Projektbesuch Los Cedros , September - Oktober 2006

 

Rundreise und Galapagos im Hotel und Kreuzfahrt auf der Jacht Golondrina, (Oktober 2008)

 

Liebe Frau Hansen, lieber Herr Arias,  

 

voller Eindrücke sind wir aus dem Land, das vom Regenwald über Hochgebirge bis zu trockenen oder auch recht matschigen Inseln reicht, zurückgekehrt. Das kleine Land ist wirklich großartig. Höhepunkte waren natürlich die Galapagosinseln und der Regenwald. Sehr intensiv und so nicht erwartet war der nur kurze Aufentahalt in der Bella Vista Lodge, der uns wie eine Woche vorkam. Die Mannschaft dort ist wirklich gut.

 

Die Autotour durch die Anden war eher anstrengend aber dank Raul, der ornithologisch beschlagen, botanisch interessiert und landeskundlich versiert war, ein voller Gewinn. Vielen Dank, dass Sie uns den Jungen als Guide und genialen Fahrer geschickt haben. Wir haben uns aber bei allen, die irgendwo auftauchten, um uns vom oder zum Flugplatz oder woandershin zu begleiten, wohl- und gut aufgehoben gefühlt. In Guayaquil hatten wir nach dem Flug aus Europa erstmal kein Zimmer. Es war natürlich anstrengend, nach dem langen Flug erstmal in die Stadt zu fahren. Der Chef des Hauses selbst hat sich dann aber sehr nett um uns und ein Zimmer in einem anderen Hotel bemüht.

 

Spannend war auch, ob es mit der Yarina-Lodge klappen würde, weil wir nach Telafonat mit ATC die Voucher erst nach Mindo in Quito erhalten sollten. Wir hatten aber keine ernsthafte Vertrauenskrise.  

 

Vielen Dank für Post und Schokolade von heute. Da wir in der Yarinalodge gelernt haben, wie liebevoll die einzelnen Kakaobohnen von den Ketschua abgelutscht werden, wissen wir Schokolade jetzt ganz besonders zu schätzen.  

 

Wir werden Sie weiter empfehlen.  

 

Ute und Thomas Schoknecht

 

 

Rundreise und Galapagos im Hotel (September 2008)

 

Liebe Frau Hansen,

 

nun endlich auf diesem Weg recht herzlichen Dank für die wundervolle Reise und -erlebnisse. Es hat alles hervorragend geklappt, das Wetter hat auch gut mitgespielt. Diego hat uns hervorragend geführt und betreut, immer bei unseren vielen Fotowünschen geduldig angehalten und auf viele Dinge hingewiesen, die wir sonst glatt übersehen hätten…

 

Auch die Routen haben uns sehr gut gefallen, wir haben so individuell doch etwas näher/tiefer ins Land und in die Leute geschaut, was in einer "normalen" Touristengruppe nie so möglich gewesen wäre. Auch die Akklimatisierung an die Höhe gelang durch die Wanderungen am Cuicocha-See und vorher in Quito am Pichincha ganz gut.

 

Ihre Idee mit der "süßen" Begrüßung fanden wir auch ganz toll und herzlich.

 

Die Begleitung durch Karolin war eine echte Bereicherung; es war ganz prima mit ihr; sie hat uns auch geholfen bei tiefgründigeren Erklärungen und auch einfach mal die Post eingesteckt, wenn keine Marken zu bekommen waren; übrigens war die ersten Post schon nach gut 3 Wochen da, also vor unserer Heimkehr.

 

Ihnen persönlich alles Gute für die nahe Zukunft…


Wir werden Sie auf alle Fälle bei Freunden und Bekannten empfehlen!

 

Schöne Grüße aus dem bunt belaubten Jena nach Hamburg

 

Monika und Ingo

 

 

Rundreise und Galapagos Kreuzfahrt, Jacht Estrella del Mar (Januar 2008)

Hallo!


ja wollte mich auch noch bedanken! Hat alles bestens geklappt und ich hatte 5 unvergessliche Tage mit traumhaftem Wetter auf den Galapagos Inseln. Die Jacht hat mir auch sehr gut gefallen. Falls ich nochmals hinfahren sollte, buche ich sofort wieder ueber euch!

Habe heut meinen letzten Tag in Kolumbien! Hat mir auch sehr gut gefallen hier! Nun fliege ich morgen wieder nach Ecuador, wo ich dann noch einen Tag Aufenthalt habe um meinen Urlaub ausklingen zu lassen!

Vielen Dank und weiter so!

Jannis  

 

 

Galapagos im Hotel und auf der Jacht Golondrina (November/ Dezember 2007)

 

Hallo zusammen!

 

Es waren unvergesslich schöne Tage auf Galapagos - wie auf einem anderen Planeten! Die Tierwelt war der Wahnsinn!

 

Nochmal super vielen Dank für die tolle Planung und den supernetten Kontakt!

 

Grüsse Thorsten

 

 

Rundreise und Galapagos Kreuzfahrt, Jacht Angelique (November 2007)

 

Hallo Ihr Beiden,

lieben Dank für Eure Nachfrage ! Ja, meine Ecuadorreise war klasse!
Ich habe die Zeit dort sehr genossen und es war schön bei der Familie 
zu wohnen bzw. auch mit dem Mietwagen unterwegs zu sein! Auch Galapagos war sehr sehr schön ...

Nun bin ich seit einer Woche wieder hier und versuche mich wieder einzuleben .... fällt mir schon etwas schwer !

Viele Grüße und Danke für alles,

Anja

 

Rundreise Anden, Nebelwald, Regenwald und Galapagos (November 2007)

 

Hallo,

 

wir hatten es wunderschön und Sie haben es so perfekt ausgearbeitet! Natürlich war es etwas anstrengend, aber es hat mich so weit weggetragen - herrlich! Wir waren wirklich im Schoße der Familie. Mit Diego haben wir so viel gelacht!

 

Liebe Grüße, Christine Rump

Rundreise Galapagos, Regenwald und Anden (November 2007)

 

 

 

Am Anfang haben wir eine Kreuzfahrt mit der Jacht Golondrina gemacht. Das Essen war trotz der Miniaturkombüse spitzenmäßig. Der Stewart/Kellner hat seinen Job sehr ernst genommen.

 

 

Blaufußtölpel ohne Ende auf Isla Espanola. Der Grund diese Reise anzutreten. Auch Maskentölpel, Falken, Albatrosse (auch Baby) und natürlich Fregattvögel (die gab's überall und sehen in der Luft aus wie die „Dementoren“ bei Harry Potter) gesehen.

 

 

Seelöwen rauschen wie Torpedos direkt unter uns durch (2 Meter unter uns?) und springen vergnügt ca. 10 Meter vor uns aus dem Wasser und tollen herum. So ein Wahnsinn! Dabei wurde ne Menge Salzwasser geschluckt und wir haben einen Riesen Schreck bekommen. Im Nachhinein aber einfach faszinierend. Schließlich sind wir nicht im Hansaland, sondern im Meer.

 

 

Ein paar Tage später geht es dann zur Regenwald Lodge Kapawi. Nach dem Frühstück geht's um 9:00h mit Gummistiefeln los in den Wald. Mit zur Ausrüstung gehört auch immer ein Poncho, da es von jetzt auf gleich anfangen kann zu gießen. Heute brauchen wir die Ponchos nicht. Mit Kanu erreichen wir um 9:25h den „Einstieg“ am Kapawi. Es geht durch den Teil, wo die Geister der Achuar sein sollen. Helario ist entsprechend im Gesicht angemalt um Schutz vor Geistern zu haben. Tiere sehen wir außer Insekten keine. Primärwald ist eben einfach nur grün. Um Tiere zu beobachten, müsste man stundenlang an einer Stelle still warten. Selbst dann gibt es keine Garantie. In den Sekundärwäldern, also die Aufgeforsteten oder „Inseln“, sind mehr Tiere zu sehen, weil Sie keine Ausweichmöglichkeiten haben. Die Eindrücke sind aber überwältigend. Die Geräusche, die Gerüche, die Luft und das Bewusstsein, das hier weit und breit nichts ist außer Wald. Hinter jeder Kurve des gut zu bewandernden, trockenen Trampelpfades vermuten wir eine Lichtung oder eine Straße, oder ein Feld oder, oder…Da kommt aber nichts außer noch mehr Wald.

 

 

Im Haus einer einheimischen Familie muss jeder Gast „Guten Tag“ auf Achuar sagen (hab ich schon wieder vergessen). Beim verlassen das Gleiche. Jeder Gast muss sich vorstellen und Fragen vom Hausherren beantworten. Wir wurden gefragt, warum wir hier wären. Weil wir den Achuar helfen wollen, oder….? Diese Einschränkung gab wenig Spielraum für eine Antwort. Rodrigo wollte, dass wir einen Brief an die Vorstände der Ölmultis schreiben, in dem wir sie im Namen der Achuar auffordern sollen sie in endlich in Ruhe zu lassen.

 

 

Und dann waren wir in Banos. Fahrtzeit von Quito ca. 5 Stunden mit Pause. Unterwegs konnten wir ein paar kurze Blicke auf den Cotopaxi werfen. Wir sind jetzt von knapp 3.000 m Höhe auf ca. 2.000 m runter. Was mich besonders freut. Gegen Abend erreichen wir das Hotel „Posada del arte“. „Posada“ heißt soviel wie Gasthof, Hostal etc. den Unterschied hab ich ohnehin noch nie begriffen. Und „arte“ heißt natürlich Kunst. Traumhafter Blick auf einen Wasserfall, der direkt in der Therme niederschlägt, die dem Ort seinen Namen gegeben hat. Katholisch wie man hier so ist und vor allen Dingen war, entspringt das heiße Wasser natürlich nicht aus einer Vulkan nahen Quelle, sondern ist Gottes Gabe. Vielleicht stimmt ja beides. Jedenfalls haben wir Blick auf die heiligen Quellen.

 

 

Vielen Dank für die hervorragende Organisation an „Solecu Tours“.

 

 

Ecuador ist Faszination und Abenteuer. Durch die Organisation der Übernachtungen (auch Galapagos Cruise), Ansprechpartner und Fahrer/Guide, haben wir sehr viel Zeit gewonnen, die wir sinnvoller nutzen konnten als uns mit der Suche nach Unterkünften, Ausfahrten etc. aufzuhalten. Extrem wichtig für uns wurde die Agentur/der Ansprechpartner vor Ort als wir unsere Pässe verloren hatten (was eigentlich ja nur Dummköpfen passiert). Hier auch noch mal vielen Dank an Diego!!

 

Gruß

 

Ines & Michael

 

 

 

 

 

 

 

 

Rafting Toachi Blanco - The Long Run, Rundreise Peru, Ecuador und Galapagos (Oktober 2007)


Hallo Frau Hansen, hallo Herr Arias Leòn!


Die Raftingtour war wirklich toll, auch aufgrund der interessanten Landschaft.


Die Reise war generell sehr ereignisreich und toll. Auf Galapagos sahen wir nicht nur Schulen von Hammerhaien, massenhaft Galapagoshaie, Stierhaie usw., sondern auch etliche riesige Walhaie. Zusätzlich erlebten wir das erste Mal Delphine unter Wasser (beim Jagen) und sahen wirklich unzählige über Wasser. Eines der beeindruckensten Erlebnisse waren aber auch die Seelöwen, welche wirklich reizend mit uns spielten.

Machu-Picchu (in Peru) war ein weiteres Highlight unserer Reise.


Ich hoffe Ihnen geht es auch gut und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Toni Brückler


 

Hochzeitsreise Allee der Vulkane, Regenwald und Küste (August 2007)

 

Liebe Dorit und lieber Xavier,

 

wir möchten uns von ganzem Herzen bei euch bedanken, denn ihr habt uns eine unvergessliche Hochzeitsreise durch das traumhafte Ecuador ermöglicht, die uns ewig in Erinnerung bleiben wird! Als Dankeschön, haben wir einen kleinen Reisebericht verfasst, der vielleicht auch andere Ecuador-Reisewillige inspiriert.

 

Für unsere Hochzeitsreise hatten wir uns natürlich etwas Besonderes gewünscht. Wir wollten atemberaubende Landschaften, Einblick in eine andere Kultur und einen Mix aus Abenteuer und Honeymoon. Steven wollte Berge, ich weißen Sandstrand und je mehr wir zu Ecuador lasen und auf Bilder sahen, desto sicherer wurden wir, das das unser perfektes Reiseland sein würde. Da wir auf keinen Fall in einer großen Reisegruppe auf den Standardtouristenpfaden wandern, wegen fehlender Spanischkenntnisse aber auch nicht auf eigene Faust unterwegs sein wollten, begann die Suche nach einem Individualreiseveranstalter.

 

Dorit trafen wir auf der ITB in Berlin, die mit ihrer freundlichen, kompetenten Beratung und ihrer Begeisterung für das Land schnell unser Interesse an Solecu Tours weckte. Wir schickten ihr unsere Wunschroute und via Telefon fanden wir aufgrund Ihrer und Xaviers Landeskenntnissen die für uns optimale Route, die wir mit Xavier als unseren Guide per Auto zurücklegen wollten. Trotz der kleinen Firma hatten wir Vertrauen gefasst und im August 2007 holte uns Xavier drei Tage nach unserer Hochzeit vom Flughafen in Quito ab. Wir fanden ihn auf Anhieb sympathisch und unsere Bedenken, die Flitterwochen in Begleitung eines Fremden zu verbringen, verflogen sehr schnell. Xavier war auf eine liebenswürdige, zurückhaltende Weise von Beginn an um unser Wohl bemüht, erzählte viel über Land und Leute und wir hatten bald das Gefühl mit einem Freund zu reisen.

 

An unserem ersten Tag in Ecuador zeigte er uns die Highlights von Quito und am zweiten Tag ging es bereits allein zu einem Ausflug nach Otavalo. Dort schlenderten wir über den Markt und fuhren mit einem Guide zur Laguna de Cuicocha. Trotz Regen waren die Eindrücke von Landschaft, Stadt und Menschen beeindruckend und sind auf jeden Fall empfehlenswert! Am dritten Tag begann dann unsere Rundreise mit Xavier und dem Auto. Über Papallacta ging es in die Nähe von Tena zur Dschungellodge Cotococha, wo wir drei volle Tage den Regenwald genossen. Die Unterkunft und die abwechslungsreichen Ausflüge waren wirklich traumhaft! Im Anschluss fuhren wir über holprige Straßen wieder langsam bergauf und überquerten auf unserem Weg Richtung Küste in drei Tagen die Anden. Nach Stopps in Banos, auf dem Markt Saquisilí, an der Laguna Quilotoa, in la Maná und in Montecristi kamen wir voller neuer Eindrücke wohlbehalten aber auch sehr geschafft in der Hosteria Alandaluz in der Nähe von Puerto López an, wo wir für die nächsten fünf Tage unsere Honeymoon-Suite bezogen. Xavier blieb noch den ersten Tag, um mit uns die Umgebung per Auto zu erkunden. Danach ließen wir in der Hängematte mal richtig die Seele baumeln und gingen auf Bootstour zur Isla de la Plata, bei der wir hautnah die Wale vor der Küste beobachten konnten. Nach 16 ereignisreichen Tagen fuhren wir schließlich mit dem Bus nach Guayaquil, von wo wir unseren Heimflug antraten.

 

Die Reiseroute hat gehalten, was wir uns von ihr versprochen hatten. Die Vielfalt an Kultur und atemberaubender Natur im Regenwald, im Hochland und an der Küste war für uns überwältigend. Und trotzdem bleibt noch so viel zu sehen, dass wir gern noch eine Reise nach Ecuador machen würden. Dann werden wir allerdings mehr Zeit einplanen oder die Route etwas verkürzen. Denn das einzige Manko unserer Reise war, dass manche Etappen zu schnell an uns vorbei gingen und wir gerade bei der Andenüberquerung sehr lange im Auto unterwegs waren. Wir wollten so viel wie möglich sehen und haben bei der Routenplanung die Hinweise von Dorit und Xavier zu den langen Fahrtzeiten nicht so ernst genommen.

 

Auf eigene Faust wäre die Route für uns so gar nicht zu schaffen gewesen. Die Ecuadorianer sprechen kaum Englisch, selbst auf dem Flughafen oder im Hotel. Außerdem sind die Straßenverhältnisse oft noch sehr schlecht, es gibt kaum Wegweiser und für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln muss man viel Zeit einplanen. Durch Solecu hatten wir eine stressfreie Reise und mit der Begleitung von Xavier, einem Ecuadorianer der sogar Deutsch spricht, hatten wir richtig Glück. Durch ihn haben wir Land und Leute viel besser kennen gelernt und hatten viel Spaß auf der Reise!

 

Vielen Dank dafür und ganz liebe Grüße,

Sandra & Steven Hanke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Condor Trekking, Bergsteigen am Illiniza Norte und Cotopaxi, Galapagos - Kreuzfahrt ( August 2007)

 

Ecuador Reise August 2007

 

Sehr geehrte Frau Hansen,

 

wir möchten uns vielmals für die gelungene Organisation unserer Ecuadorreise bedanken.

Die Vielfalt der Landschaften auf kleinstem Raum – vom Pazifikstrand bis hinauf zu den 6000 Meter hohen Bergen und wieder hinunter ins Tiefland des Amazonas Regenwalds -

Das ist das besondere an diesem faszinierenden Land Ecuador.

Dazu kommen noch viele liebenswerte fröhliche und gastfreundliche Menschen, die unglaublich stolz auf ihr Land sind.

 

Wir haben den Condortreck rund um den Vulkan Antisana mit Führer, Koch, 2 Pferdehütern und 5 Pferden besonders genossen, weil wir in den ganzen 6 Tagen keine anderen Menschen getroffen haben. Die Campingplätze lagen an den schönsten Stellen, von der heißen Quelle, dem Forellenfluss bis zum Hochlager auf 4600 m, wo es in der Nacht gestürmt und geschneit hat. Die Blumenvielfalt beeindruckend und auch der Kondor ist über uns gekreist.

 

Nach dieser guten Akklimatisation waren wir dann bestens gerüstet für die Gipfelbesteigungen. Zuerst ging es auf den Illiniza Norte und danach auf den Cotopaxi.

 

Bei beiden Gipfeln hatten wir keine Höhenprobleme und unser Führer hat uns sicher über alle Hürden hinauf geleitet und bestens versorgt. Der Aufstieg zum Cotopaxi ohne Stirnlampe in einer Vollmondnacht war ein unvergessliches Erlebnis und dann auf dem Gipfel hatten wir einen tollen Rundblick zu den anderen Vulkanen und hinunter nach Quito.

 

Nach ein paar Tagen Aufenthalt bei einer ecuadorianischen Familie war der Flug zu den Galapagos Inseln ein weiterer Höhepunkt. Zwar war das Schiff für den hohen Wellengang im Pazifik zwischen den Inseln etwas klein und einige Passagiere hatten dadurch Probleme,

aber der Kontakt zu den Tieren hat alle dafür reichlich entschädigt.

 

Die Tölpel, Fregattvögel und Pelikane ohne jede scheu aus nächster Nähe zu beobachten und mit den Seelöwen zu schwimmen und zu schnorcheln ist ein einmaliges Erlebnis.

Und die Meerechsen, Landleguane und Riesenschildkröten erinnern an längst vergangene Erdzeitalter.

 

Wir werden sicherlich nochmals nach Ecuador zurückkommen.

 

Klaus und Luise Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sprachaufenthalt in Quito, Rundreise Anden, Nebelwald und Küste, "Runa Tupari" (Juli-August 2007)

 

Eleonora Büchner und Sohn

 

Vom 21. Juli bis zum 10. August 2007 haben mein 8jähriger Sohn und ich die von SOLECU-Tours organisierte und durchgeführte Rundreise durch Ecuador gemacht. Dank der professionellen Begleitung in Deutschland und vor Ort haben wir unser umfangreiches Besuchsprogramm mit Erfolg und Freude absolvieren können. Was uns am Land vor allem fasziniert hat, ist die menschliche Wärme, die uns umgeben hat: in der Casa Quinde, in der Familie Arias y Leon, bei der Ureinwohnerfamilie in Otovalo wurden wir wie selbstverständlich in den Familienkreis mitaufgenommen. Mein Sohn genauso wie ich haben überall Freunde gefunden und sind von diesem kleinen Land mitgerissen worden. Falls Sie nicht nur faul am Strand unter den „Weißen“ dahinvegetieren möchten, sondern das Land und die Leute kennen zulernen bereit sind, empfehlen wir Ihnen wärmstens eine individuelle Reise in dieses gastfreundliche Land Lateinamerikas. Alles, was wir erlebt und gelernt haben, haben wir versucht, hier in ein Paar Worte zu fassen, damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie schön individuell Reisen sein kann.

 

Ecuador liegt inmitten der Welt, in Ecuador liegt die Mitte der Welt.

Es ist das einzige Land der Erde, wo man gleichzeitig am Äquator und so nah zur Sonne und zu den Sternen ist. Bereits in den Vorinkazeiten wussten die Ureinwohner um diese exklusive Stellung und haben anscheinend ihre heiligen Stätte an mehreren Orten in den Anden als einen riesigen Komplex angedacht, an dem das Wissen um Astronomie und Agrikultur aufbewahrt und erweitert wurde. Ein neues wissenschaftliches Projekt unter der Leitung von Cristobal Cobo versucht, die verlorengegangenen Zusammenhänge wieder ans Licht zu bringen. Zu den ersten Ergebnissen dieses Projekts gehört z.B. die Etymologie des Wortes Quito, der Hauptstadt Ecuadors: Quito („quitsa to“ in der Sprache der Ureinwohner) heißt soviel wie „Mitte der Welt“. Das bekannte Museum „Die Mitte der Welt“ mit ihrer konsumorientierten Touristenanlage liegt um einige Sekunden von der tatsächlichen durch GPRS errechneten Äquatoriallinie entfernt. Aber der Berg Catequilla, wo die heilige Stätte der Ureinwohner zu finden ist, liegt genau am Äquator. Um dem alten Museum Paroli zu bieten, hat das Projekt eine neue museale Stätte auf der Strecke nach Otovalo errichtet, wo man Informationen zum Wissen der Ureinwohner und zum neusten Stand der geographischen und astronomischen Erkenntnissen bekommt.

 

Das Projekt Runa Tupari für ökologischen Tourismus organisiert Besuche bei den Bauernfamilien in den Dörfern um den Berg Cotacachi herum. Einerseits lebt man da in einem extra für Touristen gebauten Haus neben der Gastgeberfamilie und kann die Vorzüge der modernen Zivilisation genießen, andererseits aber ist man in unmittelbarer Nähe der Einheimischen und kann nach Lust und Laune bei den land- und hauswirtschaftlichen Aufgaben mithelfen, Feste und Bräuche der Landbevölkerung miterleben oder einfach bei allem mitmachen.

 

Unvergesslich ist die Straße der Vulkane. Egal, welche Vulkane man besucht, ob den Vulkan Cotopaxi, den größten aktiven Vulkan der Welt, oder den Vulkan Quilotoa, ein erloschener Vulkan mit einer Lagune im Krater auf der Höhe von 4 000 m – sie ziehen Besucher in ihren Bann mit einer unglaublichen Kraft. Ein Blick in die Gegend aus der Vogelflughöhe, ein Gefühl, über den Wolken zu stehen, das atemberaubende Panorama auf die umliegende Berge und Täler muss man ein Mal erlebt haben. Scheut man die sperrige Winterausrüstung der Bergsteiger von Alpen, sind die Anden das ideale Versuchsfeld für blutige Anfänger in der Sportart Bergsteigen. Gletscher sind in den Anden erst ab 5 000 m Höhe zu finden, man wird von angenehmen 15 o C sogar auf 4 000 m begleitet. Langsam ein- und ausatmen, Kopfbedeckung nicht vergessen, die Hektik zu Hause lassen und los geht`s zu den Spitzen dieser Welt.

 

Nach den Anstrengungen in den Bergen ist die Erholung im tropischen Wald auf dem westlichen Berghang von Quito-Hausbergen angesagt. Die Artenvielfalt in diesem Biotop ist einfach faszinierend: mehrere Dutzende Kolibriarten, einige Hunderte Orchideenarten, Tukane und Greifvögel, diverse Palmen, Bambus und Hanf – alles ist dabei. Die zahlreichen Früchte werden an jeder Ecke zu Natursäften verarbeitet – sie alle kennen zu lernen, bräuchte man allein schon einige Tage. Überhaupt ist die ecuadorianische Küche sehr vielfältig, wie auch die Natur dieses Landes es anmutet. Auch die Bevölkerung unterscheidet sich sehr nach Regionen: in den Bergen sind mehr die Nachfahren der Indianer anzutreffen, an der Küste leben viele Afroamerikaner.

 

Und zum Schluss muss man einfach ans Meer. In Canoa genießt man noch die ursprüngliche Einsamkeit der Pazifikstrände und die Langsamkeit des Seins. Fährt man ein Stückchen nach Süden, trifft man auf touristischen und geschäftlichen Trubel von Bahía de Caraquez und kann dort wieder in das städtische Leben eintauchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rundreise Allee der Vulkane und Galapagos- Kreuzfahrt (Februar-März 2007)

Hallo Frau Hansen,

 

zurück von einer sehr beschwerlichen China/Tibet Reise, bei der vieles nicht geklappt hat, denke ich besonders gerne an unsere wunderschöne Ecuador Reise zurück. Ihnen noch einmal vielen Dank für die schönen und informativen Gespräche, sowie die gute Organisation, bei der alles bestens geklappt hat.

Bemerkenswert war, dass Herr Arias sich persönlich bei uns, einen Tag vor Beginn der Rundreise, in unserem Hotel in Quito vorstellte, um die Reisedetails für die nächsten Tage zu besprechen.

Der von uns gebuchte Kleinbus war in einem sehr guten Zustand, so dass meine anfänglichen Bedenken über die Qualität der Autos in Ecuador sofort behoben waren.

Ganz besonderer Dank gilt unserem Fahrer Raul Miranda, der uns auf der 14tägigen Rundreise ein hervorragender Autofahrer und Guide war. Er brachte uns sicher und zuverlässig zu allen von uns gewünschten Sehenswürdigkeiten, kleine Geheimtipps, die nur ein Ecuadorianer kennt, inbegriffen.

Er war uns ein sehr angenehmer Wegbegleiter, der uns immer gut beraten hat. Ganz individuell konnten wir unsere Tagesetappen wählen, Pausen machen, wann immer wir wollten und so unseren Tag ganz nach unserem Geschmack gestalten.

Das ganze zu einem günstigen Preis, verglichen mit anderen Anbietern.

Die wunderschöne Landschaft Ecuadors, die überaus freundlichen Menschen und die sensationellen Galapagos Inseln werden uns immer in Erinnerung bleiben und den Traum aufrechterhalten einmal wieder zu kommen.

Vielen Dank für alles,

Monika und Josef Duttle

 

 

 

 

 

 

 

Besuch einer einheimischen Familie und Galapagos-Kreuzfahrt (Oktober 2006)

 

Hallo Dorit und Xavier,

 

wir sind gerade  in Tansania und haben die Partnerschule von unseren Kindern hier besucht. Dabei haben wir noch viel an Equador und unseren Besuch bei den Familien und in der Schule in Quiroga gedacht. Das war wirklich toll und wir haben uns dort sehr wohl gefuehlt. Ausserdem war es ein angenehmer Aufenthalt in den Familien und wir haben viel von den Leuten dort mitbekommen und gelernt. Auch den Kindern hat diese Etappe der Reise besonders gut gefallen. Im Laufe der Zeit haben wir auch festgestellt, dass Otavalo wirklich einer der schoensten Maerkte der Welt war. Unsere Sachen, die wir dort gekauft hatten sind auch gut angekommen.

  

Galapagos hat uns auch supergut gefallen. Das war eine der schoensten Wochen auf unserer Reise und die Kombination von drei Tagen auf Santa Cruz und 5 Tagen auf dem Boot war schoen. Natuerlich koennte man mehr Zeit dort verbringen, aber so haben wir schon einen schoenen Einblick in die wunderbare Tierwelt bekommen.

Wir sind so gluecklich, dass das alles so gut geklappt hat und wir so tolle Angebote von Ihnen bekommen haben. Das war in den anderen Laendern auch nicht immer so.

 

Liebe Gruesse von Familie Hecht

Gerlinde, Henning, Maxi und Franzi (10 und 12 Jahre)

 

 

Projektbesuch Rio Muchacho und Ricancie (März - April 2008):

Hallo Dorit und Xavier,

 

zurück von unserer Ecuadorreise vom 19.03 bis 15.04.08, schicken wir euch hiermit unseren Reisebericht.

 

Wir wollten eine Reise durch Ecuador fernab des traditionellen Tourismus und vor allem Land und Leute kennen lernen. Euer Vorschlag, auf unserer Tour jeweils 3 Tage in zwei Projekten an der Küste und im Regenwald zu verbringen, begeisterte uns sofort. Die Bilder im Internet erhöhten die Spannung und unsere Vorfreude. Doch das Leben in den Projekten überstieg bei weitem noch unsere Erwartungen.

 

Als uns ein Shuttle von Canoa an der Küste ins nahe gelegene Projekt „Rio Muchacho“ bringen sollte, mussten wir aufgrund der vorangegangenen Regenzeit für die letzten 10 Kilometer auf Pferde umsteigen, da die Straße für Fahrzeuge nicht mehr passierbar war. Auf der ökologischen Farm angekommen wurden wir sofort sehr herzlich von Dario und Nicola, den Betreibern der Farm begrüßt und zu einem tropisch-vegetarischem Mittagessen aus eigener Produktion eingeladen. Der Tisch unter Palmendächern war mit Bananenblüten und mit handverzierten Schälchen und Löffeln aus Mate-Früchten gedeckt. Wir waren begeistert.

 

Eine erste Vorstellungsrunde bei Tisch ließ uns sehr schnell mit den Mitarbeitern in Kontakt kommen und es wurde viel gelacht über unser schnell antrainiertes Spanisch.

 

Unser Quartier, eine komfortable, liebevoll eingerichtete Bambushütte mit einer Terrasse hoch über dem Rio Muchacho, hatte eine eigene über eine Solaranlage betriebenen Dusche und eine hübsche ökologische Komposttoilette. Wenn wir in der Hängematte lagen und dem Zirpen der Grillen lauschten, kamen wir uns wie im Paradies vor.

 

Uns wurde das hoch entwickelte, in über 25 Jahren entstandene ökologische System der Farm erklärt. Dabei hat uns die Stimmigkeit des Gesamtkonzeptes besonders beeindruckt.

 

Bei dem 3-tägigen Programm haben wir viel über die Gegend und die Lebensweise der Menschen in diesem Land erfahren. Wir haben gelernt tropische Früchte zu ernten und zuzubereiten. Das Abendprogramm ohne elektrische Medien war nie langweilig, denn wir haben Kaffe und Kakao geröstet und erlebt, wie viel Arbeitsschritte benötigt werden bis das Endprodukt verzehrt werden kann.

 

Unter Anleitung haben wir Schmuck und die von uns täglich benutzten Mate-Schälchen und -löffel hergestellt. Die Umgebung haben wir zu Fuß und zu Pferde mit unserem persönlichen Begleiter, erkundet. Besonders beeindruckt hat uns dabei ein Besuch bei einer 93jährigen Frau, die abseits allein in einer kleinen Hütte am Rande des Regenwaldes lebte. Bei ihr haben wir unser traditionell zubereitetes Lunchpaket, verschnürt in Bananenblättern, verzehrt.

 

Zum Abschluss bekamen wir noch eine keramische Schönheitsmaske, die wir mit ökologisch angebauter Aloe Vera abgerundet haben.

 

Auf der Farm war immer etwas los, denn es gab außer uns noch weitere Gäste. Dazu gehörte eine amerikanische Besucherin, die sich für drei Wochen an der Farmarbeit beteiligte, sowie zwei junge Amerikanerinnen, die als Volontärinnen einen Monat auf „Rio Muchacho“ verbrachten. Außerdem gab es eine Klasse kanadischer Jugendlicher mit ihren Lehrern, die sowohl die ökologische Landarbeit kennen lernen, als auch ihr Spanisch verbessern wollten.

 

Uns hat besonders das abwechslungsreiche, gut durchdachte Programm, sowie die liebevolle, harmonische Atmosphäre auf der Farm gefallen. Die drei Tage in „Rio Muchacho“ haben uns in jeder Hinsicht bereichert. Wir haben gelernt, mit einfachsten, natürlichen Mitteln umweltfreundlich zu leben. Dabei hatten wir oft das Gefühl, dass gar nicht wir die „Reichen“ sind.

 

Unser zweites Projekt erreichten wir, nachdem wir mit dem Bus von Quito nach Tena gefahren sind. Von dort wurden wir zu einer fünf-köpfigen Familie am Rio Nappo gefahren, bei denen wir einige Tage zu Gast sein durften. Bei diesem Projekt, das von der Gemeinde (Comunity) organisiert wurde, waren wir die einzigen Gäste und wurden von der gesamten Familie betreut.

 

Der Familienvater zeigte uns die Gegend und erklärte uns dabei, wie die verschiedenen Pflanzen genutzt wurden, welche Früchte essbar waren und welche medizinische Wirkung sie hatten. Auf unseren Wunsch hin zeigte er uns die kleine einklassige Grundschule seiner Kinder, wo wir auch deren Schulkameraden kennen lernen konnten.

 

Zu Fuß machten wir eine Halbtagestour mit seinem Neffen, seinem Sohn und zwei Hunden durch den Regenwald, die wir mit einem Bad im eiskalten Rio Napo abschlossen. Im Fluss konnte man Gold waschen, wozu der Vater in Kindertagen von seinen Eltern angehalten wurde, allerdings nur mit sehr mäßigem Erfolg. Zum Abschluss haben wir unter der Anleitung der Mutter mit der gesamten Familie Armbänder aus Naturmaterialien hergestellt.

 

Wir haben erlebt, dass das Leben dort sehr ärmlich und ausgesprochen aufwendig ist. So wurden in der Dunkelheit am Abend noch Fische gefangen, die dann am nächsten Tag, verbunden mit einem vierstündigen Fußmarsch, in dem nächstgelegenen Ort auf dem Markt verkauft wurden.

 

In dem Projekt waren wir in einfachen Hütten untergebracht. Es gab keinen Strom, dafür aber ein Wasserklosett. Die Duschen wurden gerade erst gebaut. Für unsere Verpflegung bekam die Familie Lebensmittel (und Toilettenpapier) von der Gemeinde (Comunity). Obwohl die Natur auch hier sehr reich war, ist das Leben jedoch sehr viel karger als in „Rio Muchacho“- Auch diese Unterschiede auf unserer Reise wahrzunehmen und mitzuerleben war für uns eine Bereicherung.

 

Ein wunderbares Frühlingswochenende wünschen euch

Andrea und Renate

 

 

Projektbesuch Los Cedros (Sept.-Okt. 2006):

 

Es ist 6.00 Uhr morgens im Reserva Biológica Los Cedros, 60 Kilometer nordwestlich von Ecuadors Hauptstadt Quito.

Langsam bahnen sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg ueber die Hoehenzuege der umliegenden Berge.

Die Tautropfen auf den Blaettern brechen und reflektieren das Licht auf wundersame Weise und tauchen alles in einen glitzernden Schimmer.

Die Natur erwacht. Mit ihr verstaerkt sich das in den tiefen Nachtstunden abgeklungene Zirpen der Grillen und Zikaden, die Geraeusche der zahllosen Insekten, welche nie zuvor an ein europaeisches Ohr gedrungen sind und es erhebt sich ringsum in den Baeumen und Bueschen der Gesang der Voegel.

Jetzt, da sie sich die am Abend an den Lampen haengengebliebenen Motten als Fruehtstueck einverleiben, ist die beste Zeit, um sie zu beobachten.

 

Der Tag fuer die menschlichen Bewohner der auf 1400 Metern im ecuadorianischen Nebelwald gelegenen Station beginnt spaetestens um sieben Uhr. Sowohl morgens als auch zu den anderen Mahlzeiten, isst man, was die Natur in einer solch abgelegenen Gegend zu bieten hat oder was die Maultiere ueber vier Stunden vom letzten erreichbaren Ort gerade noch so auf ihren Ruecken hierher transportieren koennen. Bewundernswerterweise ist die Nahrung, welche die Kuechenmaedchen zubereiten aeusserst reichhaltig und bekoemmlich: es gibt frische Saefte aus Orangen, Papayas, Ananas, und anderen Fruechten, dazu Haferflocken, allerlei Teiggerichte wie die typisch suedamerikanischen Empanadas, Reis und Nudeln mit schmackhaften Sossen, Linsen, Erbsen, Bohnen und verschiedene Salate und als Kroenung selbstgemachte Pommes Frites, wie man sie besser wohl in keinem Fast-Food-Restaurant dieser Welt finden wird.

Genau so reichthaltig an Speisen und unbekannten Geruechen wie die Tische und die Kueche in der Station ist der umliegende Wald an Pflanzen, Baeumen und Tieren. In dem 6400 Hektar grossen Gebiet leben unzaehlig viele Insekten, ueber 300 verschieden Vogelarten, Wildkatzen, Baeren und vor allem drei seltene Primatenarten: der Weißschulterkapuziner ( Cebus capucinus ), der Mantelbrüllaffe ( Alouatta palliatta ) und der Braunkopfklammeraffe ( Ateles fusciceps ), welcher als bedrohteste Spezies von allen schon fast zu einer Art Aushaengeschild fuer das Reservat avanciert ist.

Im Jahr 2002 startete die Universitaet Sussex (UK) in Zusammenarbeit mit zahlreichen ecuadorianischen NGO's ein Projekt zur Erforschung der Primaten und ihres Lebensraumes, wobei auch die Bewohner umliegender Orte einbezogen werden und Grundkenntnisse ueber die sie umgebende Umwelt erlangen sollen.

 

Wenn man hier auf den verschiedenen Trails unterwegs ist, Wege die fuer Touristen und Wissenschaftler gleichermassen angelegt worden sind, so hat man die Ohren stets gespitzt und die Augen weit geoeffnet, um jede Bewegung in den Baeumen genauestens wahrzunehmen und vielleicht, auch wenn es aeusserst schwierig ist, einen Affen zu erblicken.

 

Auf diesen Wanderungen traegt man somit einerseits zur Datensammlung fuer die Biologen bei, andererseits kann man in vollen Zuegen die Schoenheiten der Natur geniessen: eine der schoensten Strecken ist wohl der Camino de la Cascada, welcher einen entlang eines wunderschoenen Flusslaufs bis zu einem Wasserfall fuehrt. Am Wegesrand warten Baeume mit allerlei Ueberraschungen auf:

Voellig euphorisch bissen wir am Anfang beim Anblick orangener vollreifer Fruechte in vermeintliche Mandarinen und verzogen Sekunden spaeter ganz verwundert das Gesicht. Diese Mandarine schmeckte so gar nicht suess, sondern sie war sauer wie eine Zitrone.

Des Raetsels Loesung erklaert uns Martin, einer der ecuadorianischen Arbeiter, am naechsten Tag: bei den verlockenden Fruechten mit der sauren Ueberraschung handelt es sich um eine Kreuzung aus Zitronen und Mandarinen, limón mandarin eben.

 

Wer hier in den Nebelwald mit der Erwartung kommt, all jene Tiere und bunt leuchtenden Pflanzen einem Mal zu erblicken, welche die Reisefuehrer und Fotobildbaende zeigen, mit wird herb enttaeuscht werden. Es ist nicht anders als zuhause: wie oft erblickt man in der Realitaet bei einem Spaziergang durch einen deutschen Wald auf Anhieb einen Hirsch, einen Fuchs oder ein Wildschwein?

 

Wer jedoch geduldig ist und sich Zeit nimmt fuer den genauen Blick, der wird hier im Reserva Los Cedros ein Paradies entdecken koennen.

 

Anselm Oelze (20) und Andrea Freund (19) arbeiteten im September und Oktober 2006 einige Wochen als deutsche Volontaere im Reserva Biológica Los Cedros.

 

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